Mittwoch, 19. April 2017

"Marais Breton, Baie de Bourgneuf, Ile de Noirmoutier et Forêt de Monts" ist Frankreichs 45. Ramsar-Gebiet

Frankreich hat am 02. Februar 2017 das Gebiet Marais Breton, Baie de Bourgneuf, Ile de Noirmoutier et Forêt de Monts als Ramsar-Gebiet gemeldet und damit als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung bestimmt.

Die Meldung an das Sekretariat der Ramsar-Konvention, des internationalen Übereinkommens über Feuchtgebiete, erfolgte am internationalen Tag des Feuchtgebiets (World Wetlands Day), der jedes Jahr am 02. Februar begangen wird.

Marais Breton, Baie de Bourgneuf, Ile de Noirmoutier et Forêt de Monts ist bereits das 45. Ramsar-Gebiet Frankreichs. Es hat die Ramsar-Gebietsnummer 2283. Das neue Ramsar-Gebiet ist 55.826 Hektar groß. Es befindet sich an der Atlantikküste in der Region Pays de la Loire und umfasst ein wichtiges Vorkommen von Küstensümpfen und von Küstenlandschaften, die durch die Gezeiten geprägt sind. Die 45 Ramsar-Gebiete Frankreichs umfassen nun eine Fläche von 3.625.472 Hektar. 

Das Gebiet ist Teil einer Kette von Küsten-Feuchtgebieten, die für den Schutz von salz-toleranten Habitaten und Arten von Bedeutung sind. Im Gebiet gibt es 16 Habitate, die in der FFH-Richtlinie der EU als prioritäre Arten genannt sind. 

Das Gebiet ist ein Schwerpunkt (Hotspot) der Biodiversität. Dort halten sich 60.000 Wasservögel auf. Im Gebiet wird Fischerei betrieben und Salz produziert. Es ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Es gibt ausgereifte Regelungen zur Minimierung der Auswirkungen des Tourismus auf das Gebiet.      

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