Freitag, 17. Juli 2015

Zehn Jahre Biosphärenpark Wienerwald

Im Jahr 2005 wurde der Biosphärenpark Wienerwald von der Unesco als Biosphärenreservat anerkannt. Im Jahr 2015 feiert der Biosphärenpark somit sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wollen wir heute in diesem Blog die Kernzonen des Biosphärenparks Wienerwald auflisten. Die Internetseite des Biosphärenparks Wienerwald bietet umfangreiche Informationen zu den Kernzonen. Für jede Kernzone ist zudem ein Folder verfügbar.

Der Biosphärenpark Wienerwald befindet sich in den Bundesländern Wien und Niederösterreich. Die Fläche des Biosphärenparks ist 105.645 Hektar groß. Im Biosphärenpark leben 750.000 Menschen. 51 niederösterreichische Gemeinden und 7 Wiener Bezirke haben Anteil am Biosphärenpark.

Die Kernzonen sind im Bundesland Niederösterreich als Naturschutzgebiete, im Bundesland Wien als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Insgesamt gibt es 37 Kernzonen im Biosphärengebiet. 10 Kernzonen befinden sich in Wien. 27 Kernzonen befinden sich in Niederösterreich.


Kernzonen im Bundesland Niederösterreich
Altenberg, 106 Hektar, die nördlichste aller Kernzonen des Biosphärenparks, die Kernzone besteht aus zwei Teilen, Buchen-, Eichen- und andere Laubholzgesellschaften, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Anninger Tieftal, 115 Hektar, Buche, Eiche, Hainbuche, Flaumeichenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Baunzen, 329 Hektar, Waldmeister-Buchenwälder, Eichen-Hainbuchenbestände, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Deutschwald, 110 Hektar, Buchenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Dombachgraben, 91 Hektar, Rotbuchenwälder, Blaustern-Eschenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Dorotheer Wald, 265 Hektar, Hainbuchen- und Eichenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt, Kernzone in Niederösterreich und Wien
Festenberg, 130 Hektar, Trauben- und Steineichenbestände, vereinzelt Elsbeer-Eichenwälder, Waldmeister-Buchenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Finsterer Gang/Tenneberg, 51 Hektar, Rotbuchen- und Schwarzkiefernwälder, Eichen-Hainbuchenwälder, Gipfeleschen- und Ahornbestände, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt 
Gießhübl, Fläche nicht genannt, Eichen, Buchen, natürliche Tannenverjüngung, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Hainbach, 353 Hektar, Waldmeister-Buchenwälder, Auwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Hengstlberg, 89 Hektar, Waldmeister-Buchenwälder, Lärche, Fichte, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Helenental, 215 Hektar, Kalkbuchen-, Lindenhangschutt-, Flaumeichen und Schwarzkiefernwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt 
Hirschenstein, 65 Hektar, Waldmeister-Buchenwälder, Tanne, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Höherberg, 100 Hektar, Rotbuche, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt, ein Drittel der Fläche bereits vorher Naturwaldreservat
Hollergraben, 14 Hektar, Bingelkraut-Buchenwald, Waldlabkraut-Hainbuchenwald, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Hoher Lindkogel, 1.300 Hektar, die größte aller Kernzonen des Biosphärenparks, Rotbuchen- und Schwarzkiefernwälder, Ahorn-Eschenwälder, Flaumeichenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt, bereits vorher zwei Naturwaldreservate
Kiental, 97 Hektar, Buche, Eiche, Schwarzkiefer, Esche und andere, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt 
Mauerbach, 235 Hektar, Waldmeister-Buchenwälder, Schwarzerlen-Eschen-Auwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt 
Mitterschöpfl, Fläche nicht genannt, Buchenwälder, Schluchtwälder, Eichen-Hainbuchenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Rauchbuchberg, 65 Hektar, Waldmeister-Buchenwald, Stieleichen-Hainbuchenwald, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Sattel, 183 Hektar, Waldmeister-Buchenwald, Eichenbestände, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Schwarzlacken, 155 Hektar, Waldmeister-Buchenwald, Schwarzerlen-Eschen-Auwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt 
Troppberg, 565 Hektar, Hallenartige Buchenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt 
Übelaugraben, 10 Hektar, Waldmeister-Buchenwald, Winkelseggen-Erlen-Eschenwald,
seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt, bereits vorher als Naturwaldreservat ausgewiesen
Wassergspreng, 46 Hektar, Eichen-Hainbuchenwälder, Buchenwälder auf kalkigem Untergrund, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Weinberg, 32 Hektar, Eichen- Buchenbestände, Traubenkirchen-Erlenwald, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt, bereits vorher Naturwaldreservat

Kernzonen im Bundesland Wien
Dorotheerwald, 265 Hektar, Hainbuchen- und Eichenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt, Kernzone in Wien und Niederösterreich
Johannser Kogel, 75 Hektar, Eichen, Kernzone ist geperrt, seit 1972 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Kolbeterberg, 28 Hektar, Waldmeister-Buchenwald, Eichen-Hainbuchenwald, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Latisberg, 29 Hektar, versch. Buchenwaldtypen, Hainbuchen, Eschenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Leopoldsberg, 32 Hektar, die Kernzone besteht aus zwei Teilen, Flaumeichenwälder, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Moosgraben, 34 Hektar, Buchenwaldgesellschaften, Blaustern-Eschenwald, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Pfaffenberg, 15 Hektar, Eichenwaldtypen, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Waldandacht, 45 Hektar, Buchen-, Hainbuchen-, Eschenwaldgesellschaften, Flaumeichen, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt
Waldschafferin, 1,5 Hektar, kleinste Kernzone des Biosphärenparks, Traubeneichen-Hainbuchenwald, Traubenkirschen-Schwarzerlen-Eschenwald, seit 2005 weder land- noch forstwirtschaftlich genutzt


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