Donnerstag, 27. Januar 2011

Geopark im Landkreis Herzogtum Lauenburg geplant

Dreizehn Geoparks gibt es zur Zeit in Deutschland, ein Vierzehnter ist im Entstehen. Schleswig-Holstein gehört zu den Bundesländern, die noch nicht über einen Geoprk verfügen. Das könnte sich jedoch ändern, wenn die Pläne zur Schaffung eines Geoparks im Landkreis Herzogtum Lauenburg Wirklichkeit werden.

Der schleswig-holsteinische Landkreis Herzogtum Lauenburg befindet sich ganz im Südosten des Bundeslands. Die Südgrenze des Landkreises bildet die Elbe, im Osten befindet sich der Naturpark Lauenburgische Seen. 


Der geplante Geopark soll vor allem auch von den Hinterlassenschaften der Gletscher leben, die sich während der letzten Eiszeit von Skandinavien bis in den Raum des Landkreises Herzogtum Lauenburg ersteckt haben. Die Gletscher führten eine große Menge Geschiebe mit, das unter anderem im Kreis Herzogtum Lauenburg abgelagert worden ist. Dieses Geschiebe umfasst Gesteine unterschiedlichster Natur und Herkunft. Darunter sind zum Beispiel skandinavischer Granit mit einem Alter von weit über einer Milliarde Jahren.

Gerade dies macht den Reiz des geplanten Geoparks aus, dass man dort sehr alte Gesteine finden kann. Diese Gesteine sind teilweise wesentlich älter als die Gesteine, die man in den deutschen Mittelgebirgen findet.

Als Probelauf soll demnächst eine Daueraustellung zur Geologie in der Lindenhofscheune in Salem im Naturpark Lauenburgische Seen eingerichtet werden. Das könnte dann später auf weitere Stellen im Landkreis ausgedehnt werden. 



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